Eva-Maria Hoerster 

ist Organisatorin, Kuratorin und Dramaturgin in Berlin. Von 2006 bis 2013 war sie geschäftsführende (Gründungs-)Direktorin des Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HTZ) Berlin. Zuvor war sie Künstlerische Leiterin der Tanzfabrik Berlin (2003-06). Als Kuratorin entwickelte sie u.a. die TanzNacht Berlin und „Ausufern“ (2016/17 Uferstudios Berlin). Sie ist Gründungsmitglied des Zeitgenössischer Tanz Berlin e.V. (ztb); MitInitiatorin des Netzwerks TanzRaumBerlin und seit 2014 Mitglied im Rat für die Künste Berlin.

Derzeit ist sie zuständig für Projektentwicklung und –Koordination am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) Berlin. (Foto: © Diethild Meier)

Benjamin von Blomberg

arbeitete nach Gründung einer freien Operngruppe von 2006 bis 2010 am Thalia Theater als Dramaturg. 2012-2015 war er Chefdramaturg und Leiter der Sparte Schauspiel am Theater Bremen.

Seit der Spielzeit 2015/16 ist Benjamin von Blomberg Chefdramaturg an den Münchner Kammerspielen. Regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn v.a. mit dem Regisseur Nicolas Stemann, mit dem er wiederholt Stücke von Elfriede Jelinek zur Uraufführung brachte. (Foto: © Sima Dehgani)


Silke Müller

begann 1994 als Redakteurin beim Kunstmagazin art. Es folgten Stationen als New York-Korrespondentin und stellvertretende Chefredakteurin. 

2006 übernahm Silke Müller beim Stern das Ressort Kultur und Unterhaltung. Nach einem Intermezzo beim Fernsehen wechselte sie 2014 als Reporterin ins Hauptstadtbüro des Stern.

(Foto: © privat)

Prof. Reinhard Flender

ist Direktor des Instituts für kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.

Seit Oktober 2015 hat er zudem die Leitung des Institut KMM inne. Er forscht und unterrichtet auf dem Gebiet der Kulturwissenschaften und der Methodologie. Reinhard Flender ist Gründungsmitglied der Sommerakademie Opus XXI, die sich für die Förderung des musikalischen Nachwuchses und die Verbreitung zeitgenössischer Musik einsetzt. (Foto: © Monika Lawrenz)


Bojan Vuletic

Komponist und Klangkünstler aus Düsseldorf. Er war Förderpreisträger 2012 der Stadt Düsseldorf, 2014-16 musikalischer Leiter des Jungen Schauspielhauses Düsseldorf, 2016-17 Vertretungsprofessor an der BAHAUS Universität Weimar im Master-Studiengang Public Art and New Artistic Strategies.

Seit 2012 ist Bojan Vuletic Leiter des ASPHALT Festivals in Düsseldorf. (Foto: © Frank Schoepgens)


Rudolf Stilcken 

wurde am 15.02.1925 in Hamburg geboren. 

Während seines Berufslebens war Rudolf Stilcken vorwiegend für Unternehmens- und Marketingkommunikation mit Schwerpunkten Markenentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Im Jahr 1953 in der PR für Ludwig Erhard, in den1960iger Jahren als Vorsitzender der Gesellschaft Werbeagenturen (GWA), über 20 Jahre in Führungspositionen der internationalen Agentur Benton & Bowles, danach im Vorstand der Rosenthal AG.

 

1986 machte Rudolf Stilcken sich selbstständig, u.a. als Berater für Lufthansa, Siemens und Vorwerk.

Rudolf St

Er war Gründungsvorsitzender des deutschen Zweigs der internationalen Kinderhilfsorganisation PLAN, langjährig für die Elsbeth Weichmann Gesellschaft engagiert und Mitglied des Kulturförderungsausschusses der Handelskammer Hamburg.

 

Rudolf Stilcken war Gesellschafter der Agentur Behnken/Jahr/Stilcken, Senator h.c. der Hochschule für Musik und Theater und lehrte ab 1995 Markenkommunikation am Institut KMM.

 

2002 wurde ihm für sein ehrenamtliches Engagement das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. 2011 erhielt er die Ehrennadel der Handelskammer Hamburg.

 

 Rudolf Stilcken war mit Angelika Jahr-Stilcken verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Er verstarb am 11. Juni 2016 in Hamburg.


Angelika Jahr-Stilcken

Die Journalistin und Unternehmerin stiftete im Sommer 2016 den Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreis im Gedenken an ihren verstorbenen Mann.

 

Als Träger des Preises benannte sie das Institut für kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater, dem sie auch die inhaltliche Verantwortung des Preises übertrug.


 

Der im Juni 2016 in Hamburg verstorbene Rudols Stilcken war Initiator und Stifter des Hamburger Preises für Kultur-Kommunikation, der in den Jahren 2013 und 2015 in der Metropolregion Hamburg ausgelobt wurde. Rudolf Stilcken gehörte auch der Jury an.

 

 

Der Preis, der in drei Kategorien ausgelobt wurde, stellte Vermarktungsstrategien und Darstellungskonzepte ins Zentrum der Aufmerksamkeit und zeichnete Leistungen aus, die anderen als Vorbild dienen können womit der Preis zum Selbstbewusstsein im Hinblick auf die Identität und Leistungsstärke der Metropolregion Hamburg beitragen konnte.

 

Die drei Kategorien, in die sich der Preis gliederte waren

Kategorie I: Kampagne

Kategorie II: Marke

Kategorie III: Junge Kommunikation

 

Die Preisträger im Jahr 2013 waren: Kategorie I – Theater Lübeck; Kategorie II – SeitenEinsteiger; Kategorie III – Ensemble Resonanz

 

Die Preisträger im Jahr 2015 waren: Kategorie I – Kunsthalle Hamburg; Kategorie II – Elbjazz; Kategorie III – Tonali


 

Nach dem Tode Rudolf Stilckens im Juni 2016 stiftete seine Witwe, Angelika Jahr-Stilcken den Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreis im Gedenken an ihren verstorbenen Mann. Träger wurde das Institut für kulturelle Innovationsforschung unter der Leitung von Prof. Reinhard Flender an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. In Zusammenarbeit von Prof. Reinhard Flender und Dr. Verena Mogl –  wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin am Institut für kulturelle Innovationsforschung –  wurde der Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreis inhaltlich umstrukturiert und auf den gesamten nordostdeutschen Raum erweitert.

Für die Neugestaltung des Preises zeichnet sich die Hamburger Agentur Paperlux verantwortlich, die als Partner der IkI die inhaltliche Neuausrichtung grafisch umsetzte.

 

 

Ein Fokus der inhaltlichen Neuausrichtung des Preises lag dabei in dem Anspruch, den Begriff der Kultur-Kommunikation zu erweitern und auf inhaltliche Aspekte zu übertragen. Diese Erweiterung ist vor allem dem Umstand geschuldet, dass sich die Anforderungen an kulturelle Institutionen und Projekte radikal verändert haben. Kultur ist keine Selbstverständlichkeit mehr. Soziale und mediale Veränderungen, die auf unsere Gesellschaft einwirken, stellen auch den kulturellen Bereich vor neue Herausforderungen.

 

In diesen Zeiten des Umbruchs, der alle Bereiche unserer Gesellschaft umfasst, muss auch Kultur nach neuen Wegen suchen, sich zu positionieren. So zielt der Begriff der Kultur-Kommunikation nicht allein auf den Bereich der Kulturvermarkung und des Marketings ab, sondern meint auch Strategien der inhaltlichen Vermittlung von Kultur: wie und auf welche Weise werden kulturelle Inhalte der Öffentlichkeit dargeboten, welches (neue) Publikum wird in welcher Form angesprochen, welche (neuen) Räume werden erschlossen, um ein Publikum zu erreichen, wie werden interdisziplinäre Synergien genutzt, um neues Publikum zu gewinnen?

 

Der Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreis zeichnet kulturelle Institutionen, Einrichtungen und Projekte aus, die sich diesen großen Herausforderungen gestellt haben und für sich und ihr Projekt/ihre Unternehmung einen neuen Weg der Kultur-Kommunikation gefunden haben.

 

1.     Preis: 8.000 Euro

2.     Preis: 5.000 Euro

3.     Preis: 3.000 Euro


Die Bekanntgabe und Auszeichnung der Gewinner erfolgt auf der Preisverleihung am 12. Oktober 2017 im Forum der Hochschule für Musik und Theater, das für diesen Anlass in einem pre-Opening erstmals seine neu gestalteten Räumlichkeiten öffnet.

 

Nach Bekanntgabe der Gewinner wird in den historischen Räumlichkeiten der Hochschule für Musik und Theater zum Empfang geladen.